Balkan-Rally 14 Tage - 17 Länder 06.07.13

Die Vorgeschichte: Winter 2009, draußen sinkt die Temperatur auf -4 Grad und wir sitzen bei ´ner dampfenden Tasse Lavazza-Kaffee. Es ist wie jedes Jahr an der mehr...

Tunesien

Kommt bald... Erste Info´s unter Reisetipps mehr...







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Marokko Teil 4


Es ist doch noch keine 30 Stunden her, da saßen wir bei über 40 Grad im Wüstensand und jetzt bei angenehmen 15 Grad auf über 2400m in den Bergen. Erstaunlich.

 

Wir folgen 120 Kilometer Kurve an Kurve, immer eine Handbreit am Abhang durch eine grandiose Bergwelt. Ein Erlebnis für jeden Motorradfahrer! Am Ende des Tages erreichen wir ein traumhaftes Riad, in dem wir nicht nur kulinarisch verwöhnt werden. Inmitten exotischer Tiere und Pflanzen gönnen wir uns ein Bad in einem der riesigen Pools – genial nach den Strapazen. 

 Am nächsten Tag bekommen wir  für umgerechnet 2 Euro einen Autoreifen geflickt, bevor die Reise über 500 Asphaltkilometer Richtung Osten in den Eingang der beeindruckenden Todra Schlucht führt. In einem Internet-Cafe, die es mittlerweile in jedem größeren Ort gibt, lassen wir Sicherheitskopien von unseren bereits verschossenen Bildern auf CDs brennen.

 

Am 17. Tag der Reise häufen sich jetzt die Reifenschäden. In ein Rad der BMW wird jetzt ein Schlauch eingezogen und 2 neue gebrauchte Reifen für das Auto erstanden. Nachdem wir die grandiose Todra Schlucht durchfahren haben, erklettern wir auf unseren Enduros ein Hochplateau. Diese Strecke durch die entlegenen Berge ist beeindruckend.

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Wir fahren auf gefährlich unbefestigten Wegen über den höchsten Pass unserer Reise auf über 3000m Höhe und erreichen einen Bergsee, den "Lac Tislit", auf nur noch 2200m Meereshöhe. Dort wartet ein wunderbarer  Zeltplatz direkt am Seeufer auf uns.

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Die Nacht ist sehr kühl, so dass wir früh am Morgen leicht fröstelnd aus unseren Schlafsäcken kriechen. Dem ein oder anderen ist es viel zu früh, wollen wir doch heute noch Marrakesch erreichen. Allerdings nicht ohne zwischendurch noch die Wasserfälle von Ouzoud zu besuchen, wo wir am Nachmittag über die Wassermassen staunen, die sich hier über 100m in die Tiefe stürzen.

 

Am Stadtrand von Marrakesch angekommen essen wir inmitten einer Lkw-Schlosserei ein paar Pfannkuchen und genießen unseren geliebten Whiskey Marokain. Schon hier am Rand der Stadt sind wir erschlagen von dem, was hier einst die Sultane der Almoraviden, Almohaden und Saadier  geschaffen haben.

 

Auf der Suche nach einem Hotel fahren wir mit unseren Motorrädern durch die Medina. Die grollenden Motoren in den engen Gassen haben fast etwas bedrohliches, schaffen aber Platz für die Motorräder.


Wir erreichen etwas außerhalb das 5-Sterne-Hotel Semiramis. Als auch der Letzte von seinem erholsamen Wannenbad wach geworden ist, fahren wir alle zusammen mit dem Taxi zum „Djemna-el-Fna“, dem Platz der Geköpften. Hier wurden einst die Köpfe der Gehängten zur Abschreckung aufgespießt. Heute ist der Platz von Gauklern, Theatergruppen, Geschichtenerzählern, Schlangenbeschwörern, Wunderheilern und natürlich Garküchen besetzt. Inmitten dieses Sammelsuriums orientalischer Eindrücke lassen wir uns in einer Garküche unser Abendessen zubereiten. Es ist wieder einmal ein unvergesslicher Abend.

 

Nach einer standesgemäßen Geburtstagsfeier eines unserer Mitreisenden in der Hotelbar geht es am nächsten Tag schweren Kopfes dem Ende unserer Tour entgegen. Von hier fahren wir nur noch nordwärts Richtung Spanien. Auf diesem Weg mit Blick auf den Atlantik macht Frank mit seiner alten BMW die 300.000 km voll, bevor wir am Abend ein letztes Mal für diesen Trip unsere Zelte auf afrikanischem Boden abstellen. Abends wird kaum gesprochen und jeder hängt fast schwermütig seinen Gedanken nach.

 

Ein letzter Whiskey Marocain vor der Fahrt nach Europa, ein wehmütiger Rückblick auf die vergangenen 3 Wochen, bevor uns die Fähre aus ihrem Bauch entlässt und wir wieder die 2500 Kilometer Rückfahrt in Angriff nehmen.
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 Aber wir werden wieder kommen...

 „A l’année prochaine – inshallah”


 
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