Balkan-Rally 14 Tage - 17 Länder 06.07.13

Die Vorgeschichte: Winter 2009, draußen sinkt die Temperatur auf -4 Grad und wir sitzen bei ´ner dampfenden Tasse Lavazza-Kaffee. Es ist wie jedes Jahr an der mehr...

Tunesien

Kommt bald... Erste Info´s unter Reisetipps mehr...







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Reisetipps Rumänien


Allgemeines:

 Eingebettet zwischen Bulgarien, Serbien-Montenegro, Ungarn und der Ukraine stößt das Land an 245 Km Schwarzmeerküste. Nur langsam erholt sich das Land von der Jahrzehnten langen Misswirtschaft und der politischen Isolation unter dem gestürzten Diktator Ceausescu. Vor allem in Siebenbürgen entstehen zur Zeit zahlreiche privat Pensionen und umgebaute Bauernhäuser. Immer wieder gibt es in Rumänien Erdbeben, bei dem zuletzt 1977 fast 2000 Menschen ihr Leben verloren haben. Eine Reise nach Siebenbürgen ist vergleichbar mit einer Reise in das Mittelalter. In Rumänien leben etwa 23 Mio. Menschen, wobei ca. die hälfte auf dem Land lebt. Fast alle Bewohner zählen sich zu der orthodoxen Kirche, während die ungefähr 7% eingewanderten Ungarn zur Katholischen und die 0,5% Deutschen meist der Evangelischen Kirche angehören. Außerdem leben in dem Land noch 25.000 Juden und 40.000 Moslems. Obwohl die Wichtigsten Bodenschätze Kohle, Erdgas und Erdöl sind, ist das Land kaum in der Lage sich mit Lebensmittel einzudecken. Im Land herrscht ein absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr und es soll auch Radarkontrollen geben die wir allerdings (zum Glück) nicht gesehen haben. Zur Einreise benötigt man einen noch mindestens 3 Monate gültigen Reisepaß und die gültig geschriebene Grüne Versicherungskarte. Obligatorisch sollte eine Auslandskrankenversicherung sein. Handygespräche mit deutschen SIM Karten sind aus Rumänien vergleichbar mit anderen Ländern sehr teuer.

 

 Preise:
 
Die Währung in Rumänien ist der Leu, welcher in 100 Bani unterteilt ist aber keine Rolle spielt. Für einen Euro erhält man zur Zeit etwa 3,34 Leu, oder umgekehrt 1 Leu kostet etwa 0,30 Euro (Stand April 2007). Für unsere Verhältnisse ist Rumänien ein günstiges Reiseland. Die Banken haben in der Regel von 8.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. EC Geldautomatten setzen sich immer häufiger durch. Nach der einreise und vor der Ausreise sollte man unbedingt noch einmal volltanken, weil das Benzin viel günstiger als in Ungarn ist.

  

Essen und Trinken:
Das Nationalgericht ist der Maisbrei. Auf den Speisekarten immer wieder zu finden sind deftige Fleischsuppen, oder auch Kuttelsuppen, Räucherwürste, sauer eingelegte Gurken und Tomaten, panierter Käse, Pfannkuchen in allen Variationen und pikante Gemüseeintöpfe. Hier muss aber erwähnt werden das sich die Rumänen ohne Fleisch nicht vorstellen können satt zu werden, was soviel bedeutet das sich in fast allen Speisen auch Fleisch wieder findet. Alles in allem haben wir die Erfahrung gemacht das Obst und Gemüse viel intensiver schmeckt, weil wohl in Rumänien noch mit natürlichen Methoden angebaut wird. Trinkgeld ist meistens schon in der Rechnung enthalten, fanden wir aber 0,50 bis 1,00 Euro trotzdem für angemessen.

 

Klima und Reisezeit:
 Besonders im südlichen Teil gibt es warme bis heiße Sommer und oft lange und kalte Winter. Durch die großen Höhenunterschiede sind die temperaturwerte sehr different. Die Monate Juli bis September mit evtl. dem Oktober sollen die regenärmsten und besten Reisemonate für Rumänien sein, während es im Mai und Juni noch häufig regnen soll. Wir waren Anfang Mai unterwegs und hatten tolles Wetter und außer den Schneeresten in den Bergen nichts zu beanstanden. Mitteleuropäer müssen Ihre Uhren an der Grenze eine Stunde vor stellen, da in Rumänien die Osteuropäische Zeit gilt.

  

Anfahrt und Route:
Unsere Reise ging mit dem Autoreisenachtzug von Düsseldorf nach Wien, über die Autobahn nach und durch Ungarn. An Györ und Budapest vorbei zum Grenzübergang nach Szeged / Nadlac. Die wichtigsten Stationen in Rumänien lagen auf unserer Reise in Siebenbürgen. Sibiu (Hermennsstadt), Sighisoara (Schäßburg), Sebes (Mühlbach), Alba Iulia (Karlsburg). Die Rückreise erfolgte über den Grenzübergang  Bors bei Oradea. In Ungarn passieren wir Eger bevor wir die Grenze zur Slowakischen Republik bei Aggtelek erreichen. Über Poprad erreichen wir dann die polnische Skihochburg Zakopane und reisen dann zurück in die Slowakische Republik nach Dolny Kubin und Cadca, wo wir im Laufe unserer Reise das siebte Land die Tschechische Republik unter die Räder nehmen. Dort folgen wir der Landesgrenze zu Polen. Bruntal, Jesenik, Rokytnice, Nachod, Tratnov und Decin sind hier als unsere Durchgangsstationen zu erwähnen, von wo aus wir zur Landeshauptstadt nach Prag fuhren, von der wir uns  über Nebenstrassen nach Hause verabschiedeten.

 

 Literatur:
Rumänien von Ronny Müller aus dem Conrad Stein Verlag ISBN: 3-86686-952-5
Rumänien von Ebba Hagenberg-Miliu aus dem Dumont Buchverlag ISBN: 3-7701-4448-1

Und zur Kurzinfo für die Durchgangsreise die Marco Polo Reiseführer
Tschechien ISBN 3-8297-0183-7 und Slowakei ISBN: 3-8297-0310-4

 

Karten:
ADAC Karte Ungarn                                     1:300.000

ADAC Karte Slowakische Republik             1: 300.000

ADAC Karte Tschechische Republik            1: 350.000

Rumänien und Moldawien Freytag + Berndt 1: 500.000

Trotz des größeren Maßstabes hat mir die Rumänien Moldau Karte von Marco Polo im Maßstab 1: 650.000 besser gefallen. Die Städte Namen sind größer und zweisprachig geschrieben.

  

Sehenswürdigkeiten:
Es gibt bestimmt hunderte Sehenswürdigkeiten, wir aber schreiben von denen die wir besucht haben.

Die Eishöhlen von Scarisoara sind nicht nur ein einzigartiges Naturdenkmal, sondern auch der Weltweit zweit größte unterirdische Gletscher.

In Siebenbürgensachsen steht die größte Wehrkirche von Biertan unter dem Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco.

Die schöne Mittelalterliche Stadt Sighisoara mit ihrem Stundenturm, unzähligen alten Fachwerkhäusern und der Geburtsstätte Graf Draculas.

  

Siebenbürgen Sachsen:
Die ganze Geschichte wieder zu geben würde den rahmen sprengen. Sie kamen etwa im 12 Jahrhundert aus dem Rhein-Mosel-Gebiet und aus Flandern, haben somit nichts mit den Sachsen zu tun, um die Grenzen Transsilvaniens zu schützen und das Land urbar zu machen. Sie siedelten sich im gebiet von Sibiu bis Brasov an und genossen mehr Privilegien als die einheimische Bevölkerung

  

Allgemeine Internet Tipps:

 

 Unsere speziellen Internet Tipps:

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